Katzenherberge 'Hobbiton' - Cat Refuge Centura (Kitz 'n' Katz)
(
Valles de Ortega / Fuerteventura )

 
Die Katzenherberge  

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Nicola und Werner Arenz

Das sind die "Säulen" der Hobbiton. Ohne sie gäbe es die Katzenherberge auf Fuerteventura nicht !!!!!

Als wir im September/Oktober 2004 erstmals die Insel Fuerteventura besucht haben, ließen wir es uns natürlich auch nicht nehmen, die Insel in Sachen Tierschutz auszukundschaften. Über die Tierschutzorganisation TTAA Deutschland hatten wir schon vor unserem Urlaub in Erfahrung gebracht, dass es eine Katzenherberge auf Fuerte gibt, die ganz allein von einem Ehepaar geführt wird.

 

Auf der Insel angekommen, nahmen wir gleich Kontakt mit dem Paar, Herrn und Frau Arenz, auf und kündigten unseren Besuch für 2 Tage später an. Wenn man die Strecke nicht kennt, ist es ein bisschen schwierig die "Hobbiton" zu finden, obwohl uns Nicola (Frau Arenz) den Weg sehr ausführlich beschrieben hat. Über eine Schotterpiste erreicht man schließlich die Katzenherberge.
 

 

Nicola begrüßte uns freundlich und führte uns gleich zum Katzenhaus, das erst 2001 entstanden ist. Es stellt für Arenz eine große Erleichterung in der Unterbringung der Katzen und der täglichen vielfältigen Arbeit dar.Es war unglaublich ! Überall Katzen - sogar auf dem Gitterdach des Katzenhauses lagen einige Miezen schnurrend und nach Streicheleinheiten heischend und beäugten uns neugierig.

NICOLA

 

Im Katzenhaus befinden sich einzelne „Stuben“ aus

Gitter, in denen jeweils bis zu 10 Katzen wohnen. Die Katzenstuben sind durch nummeriert und nach Krankheiten, Alter und / oder spezieller Ernährung unterteilt.

Es gab dort so wahnsinnig viele Katzen und kleinste Kätzchen in allen Farben und Größen. Die meisten waren sehr zutraulich und "knuddelbedürftig". Da hatten wir alle "Schmusehände" voll zu tun und machten uns gleich "ans Werk" ;-) Gleichzeitig erzählten uns Werner (Herr Arenz), der sich schon im Katzenhaus befand, und Nicola ein bisschen über die einzelnen Tiere, deren Charaktere und Alter. Wir machten möglichst viele Fotos von den Katzen, um sie später in Deutschland auf unsere Website zur Vermittlung vorzustellen.
 

Später führte man uns noch auf dem restlichen Gelände herum, wo auch dutzende Katzen frei herum laufen und sich ausserdem noch eine kleine Quarantäne - Station befindet.
Auch das Haus durften wir kennen lernen, wo die Katzen ein und aus gehen dürfen wie es ihnen beliebt und wo es kaum einen Platz gibt, der nicht von einer Samtpfote belegt ist.

 

Auch hier befanden sich noch kleinere Käfige mit

 

WERNER

Katzen, die entweder viel Ruhe brauchten, um von einer Verletzung zu genesen oder Katzenbabies, die noch zu klein waren, um unbeaufsichtigt umher zu tollen. Alles in allem, so sagte Nicola uns, beherbergten sie zu der Zeit etwa 254 Katzen - momentan sind es etwa 230. Die Hobbiton ist die einzige Institution dieser Art auf der Insel und Werner & Nicola kämpfen unermüdlich gegen das Katzenelend, das auf der Insel immer noch weit verbreitet ist.

Arenz´ müssen tagtäglich sehr viel Geld aufbringen, um bis zu 260 kleine Katzenmägen zu füllen, sie tierärztlich versorgen zu lassen und ihren Transport nach Deutschland zu bezahlen.
In der Zwischenzeit wurde ein Verein gegründet - Kitz ’n’ Katz - der wiederum von verschiedenen Initiativen und Vereinen unterstützt wird. Dazu gehören unter anderem TTAA (England & Deutschland), Tierfreunde in Straubing und wir - die Tatzenspuren. Zwar unterstützen diese Organisationen die Hobbiton durch gesammelte Spenden, doch ist Geldknappheit ein ständiges Problem, das nur durch weitere zahlreiche Spenden und Helfer zu lösen ist.

Wer den Tieren auf Fuerteventura helfen möchte, kann an die aufgeführten Konten spenden (Button "so könnt Ihr helfen").

Vielen Dank dafür !!!!!

Jessica & Martin

 

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